Übersicht

Do. 29. Juni

  • Auf geht’s, ab geht’s – Wir errichten das Klimabarrio (ab 10h) | Info

Fr. 30. Juni – Mo. 02. Juli

  • Open Space für Workshops, Vernetzung und Diskussion

Di. 04. Juli

  • Workshop: Inflatables – Aufblasbare Protestobjekte (10-14h // NoG20 Klima Aktion) | Info
  • Discussion:  Ideenschmiede – Harbour Games 2018 (18-20h // Input: NoG20 Klima Aktion) | Info
  • Film: Just Do It! mit anschließender Diskussion (20-22h)

Mi. 05. Juli

  • Vortrag: Klimagerechtigkeit und Tierproduktion (14-16h // Input: Animal Climate Action) | Info
  • Workshop: Linksradikale Perspektiven auf Klimakämpfe (16-18h // Input: Prisma / IL Leipzig) | Info
  • Workshop: Let’s organize! Wie organsieren wir Widerstand (20-22 Uhr // Input: Ende Gelände! Berlin) | Info

Do. 06. Juli

  • Vortrag: There will be no climate justice without gender justice (10-12h // Input: Ende Gelände! Berlin) | Info
  • Vortrag & Film: Uranabbau als Fluchtursache, das Beispiel Niger (10-12h // Input: Buko und betroffene Geflüchtete) | Info
  • Vortrag: Kohlekämpfe in Kolumbien – Paremos La Mina! – Besser Leben ohne Kohle (12-14h // Input: Buko mit Aktivist*innen der afrokolumbianischen und der indigenen Wayuu Community) | Info
  • Vortrag: Widerstand in Mexiko (14-16h // Input: Café Libertad mit mexikanischen Aktivist*innen aus Atenco und Oaxaca) | Info
  • Workshop: The true cost of Coal (16-18h) | Info
  • Vortrag: Widerstand gegen Gas-Kraftwerke (16-18h // Gastivists) | Info

Fr. 07. Juli

  • Aktionstag

Sa. 08. Juli

  • Großdemonstration: „Globale Solidarität statt G20″ mit antikapitalistischen Klimablock
  • Abschuss: Was kommt nach G20 – Initiativen und Kampagnen stellen sich vor (19h) | Info

So. 09. Juli

  • Gemeinsamer Abbau des Klimabarrios

 

Infos zu den Veranstaltungen

Auf geht’s – ab geht’s: Wir errichten das Klimabarrio!

Do. 29.6. – 10h

Info: Wir schlagen unsere ersten Zelte auf! Kommt vorbei und unterstützt uns mit euren Ideen und helfenden Händen beim Aufbau der Veranstaltungszelte, Infowände und allem was es noch für ein klasse Klimabarrio braucht.
Zurück zur Übersicht

 

Workshop: Inflatables – Aufblasbare Protestobjekte

Di. 4.7. – 10-14h

Info: Gemeinsames Bauen eines Cubes und einer aufblasbaren Welle, die für die Demo genutzt werden.
Zurück zur Übersicht

 

Diskussion: Ideenschmiede – Harbour Games 2018

Di. 4.7. – 18-20h (Input: NoG20 Klima Aktion)

Info: Der Hamburger Hafen verkauft sich gern als Tor zur Welt, als Garant für Weltoffenheit und Knotenpunkt internationaler Handelbeziehungen. Tatsächlich ist er Umschlagsort für die Kohle und Erdöl, das in den Kraftwerken verheizt wird und ununterbrochen den Klimawandel antreibt. Hier werden Brennelemente für die Atomindustrie verladen, die Agrarindustrie importiert Soja für die Futtermittel der Massentierhaltung und exportiert subventioniertes Billigfleisch zurück in den Globalen Süden. Der Hafen ist mit seinen Marinewerften Rückgrat der Kriegsmaschinerie und zentraler Knotenpunkt des ausbeuterischen Welthandels zu Lasten des globalen Südens.

Wir wollen diesem Treiben etwas entgegensetzen und wollen gemeinsam überlegen, wie wir verschiedenen Protestinitiativen und politischen Bewegungen zusammenbringen und wie wir über Aktionstage oder eine Kampagne ein deutliches Zeichen für eine Wirtschaftsweise jenseits von Profitorientierung, Ausbetung und Naturzerstörung setzen können.
Zurück zur Übersicht

 

Vortrag: Klimagerechtigkeit und Tierproduktion

Mi. 5.7. – 14-16h // Input: Animal Climate Action

Info: Der Klimawandel hat schon jetzt fatale Folgen für Mensch und Tier. Es hat sich schon herumgesprochen, dass nicht nur Energieversorgung, Industrie und Verkehr für den stetig zunehmenden Ausstoß von Treibhausgasen verantwortlich sind. Auch die Landwirtschaft und insbesondere die Erzeugung von Tierprodukten hat einen Einfluss auf den Klimawandel und sehr stark auch auf weitere, damit direkt verflochtene planetare Grenzen.

Aber wie lässt sich der Beitrag genau bemessen? Was bedeuten diese globalen Veränderungen für Ökosysteme, Menschliche Gesellschaften und die Tierwelt? Wie positionieren sich politische Entscheidungsträger*innen – angesichts der versprochenen Klimaschutzplänen auf der einen und der enormen Expansion der Tierproduktion auf der anderen Seite? Wie kämpfen soziale Bewegungen für das Ende oder die Einschränkung der Tiehaltung?
Zurück zur Übersicht

 

Workshop: Kritik an Öko, Öko-unwichtig, Öko der Kritik: Linksradikale Perspektiven auf Klimakämpfe

Mi. 5.7. – 16-18h // Input: Prisam / IL Leipzig

Info: In den Schrebergärten wehen die Deutschlandfahnen, Nazis mobilisieren nach Gera, Halle und Dresden-Niedersedlitz. In Annaberg-Buchholz ziehen ‚Lebensschützer*innen‘ gegen Abtreibung durch die Stadt und der G20 Gipfel in Hamburg ist allgegenwärtig. Die Dringlichkeit rassistische, faschistische, sexistische und kapitalistische Verhältnisse anzugreifen zeigt sich sowohl an konkreten Ereignissen, als auch im alltäglichen Leben. Diese akute Brisanz fehlt ökologischen Kämpfen oft. Und weder deren positive Auswirkungen, noch die negativen des Klimawandels, lassen sich in unserer Gegenwart direkt wahrnehmen.

In regelmäßigen Abständen finden öffentlichkeitswirksame Aktionen wie ‚Ende Gelände‘ oder Hafenblockaden statt. An welchen Stellschrauben wir auf dem Weg zu einer sozial-ökologischen Transformation noch zu drehen haben und was radikal ökologische Forderungen für den Alltag sind, bleibt häufig unbeantwortet. Die Gefahr, sich in Widersprüche zu verstricken, ist groß: Im grünen Kapitalismus lässt sich ein scheinbar ökologisches Leben zusammenkaufen. Der Diskurs um klimafreundliches Leben scheint an (ökonomische) Privilegien oder/und an Verzicht geknüpft zu sein.

In diesem interaktiven Workshop wollen wir fragen welche Motivationen uns bewegen (könnten), um gegen den Klimawandel zu kämpfen und inwiefern sich diese Motivationen von denen anderer linker Kämpfe unterscheiden. In welchem Verhältnis stehen wir zu gesellschaftlich verankerten ökologischen Diskursen? Schließen linke, gesellschaftliche Utopie-Vorstellungen ein 1,5 Grad Ziel mit ein?
Zurück zur Übersicht

 

Workshop: Let’s organize – Wie organisieren wir Widerstand?

Mi. 5.7. – 20-22h // Input: Ende Gelände! Berlin

Info: Was sind Erfahrungen aus Ortsgruppen und von Einzelpersonen bei der kontinuierlichen Arbeit, um Klimawandel zu stoppen und Kapitalismus zu überwinden? Wir tauschen uns aus, wie Organisierung funktionieren kann, und erarbeiten gemeinsam Handlungsstrategien.
Zurück zur Übersicht

 

Vortrag: There will be no climate justice without gender justice

Do. 6.7. – 10-12h // Input: Ende Gelände! Berlin

Info: Warum Frauen* besonders stark von Naturkatastrophen, Wasserknappheit, Flucht und Migration betroffen sind, wie „Männlichkeitsmythen“ den Klimawandel anheizen und warum wir patriarchale Rollenbilder überwinden müssen, um Klimagerechtigkeit zu schaffen. Vortrag mit anschließender Diskussion.
Zurück zur Übersicht

 

Vortrag und Film: Uranabbau als Fluchtursache, das Beispiel Niger

Do. 6.7. – 10-12h // Input: Buko mit betroffenen Geflüchteten

Info: Zerstörte Umwelt, zerstörte Träume sind geblieben, von einem Aufbruch in die Moderne, der noch vor vierzig Jahren versprach blühende Landschaften im Sahel zu erschaffen. Das Zentrum des Uranabbaus sollte zu einem zweiten Paris werden wie der Titel des Filmes „Arlit, deuxième Paris“ von Idrissou Mora Kpaï verspricht. Doch wie überall auf der Welt, bleiben vom Uranabbau in der Region Arlit nur radioaktive Abraumhalden und ein Kampf um die verbliebenen Ressourcen. Das diese Verhältnisse Menschen dazu bringen alles auf zu geben, und ihr zu Hause zu verlassen, hat unlängst selbst Angela Merkel dazu veranlasst, den Niger zu Besuchen, um dort „Fluchtursachen“ zu bekämpfen. Doch statt sich für ein Ende des Uranabbaus dort ein zu setzen, geht es vor allem darum die Transitrouten durch die Sahara dicht zu machen.

Um einen Einblick in die aktuellen Situation in der Region Arlit zu bekommen steht ein Geflüchteter aus der Region Arlit für Fragen zur Verfügung, der vor wenigen Jahren selbst vor den sozialen Verwerfungen im Zuge des Uranabbaus fliehen mussten.
Zurück zur Übersicht

 

Vortrag: Kohlekämpfe in Kolumbien – Paremos La Mina! – Besser Leben ohne Kohle

Do. 6.7. – 12-15h // Input: Buko mit kolumbianischen Aktivist*innen

Info: Ankündigung (DE): Kolumbianische Aktivist_innen aus den afrokolumbianischen Gemeinden und den indigenen Wayúu Communities sowie von CENSAT Agua Viva berichten über ihren Widerstand gegen den Kohle-Tagebau Cerrejón und die Kampagne „Paremos la Mina!“ (dt: „Stoppen wir die Mine!“).

Mit: Jakeline Romero Epiayu von der Frauen-Organisation der Wayúu-Indigenen der Region Guajira (Fuerza de mujeres Wayúu Guajira)

Catalina Caro Galvis von der Umwelt-NGO Censat Agua Viva aus Bogotá, Expertin für Bergbau

Samuel Arregocés von der Organisation der vom Kohlebergbau vertriebenen und betroffenen Afrokolumbianer*innen in der Region Guajira
Zurück zur Übersicht

 

Vortrag: Widerstand in Mexiko

Do. 6.7.:14-17h // Café Liberatad mit Aktivist*innen aus Mexiko

Info: Mexikanischen Aktivist*innen aus Atenco und Oaxaca zusammen mit Cafe Libertad berichten vom Widerstand in Mexiko.
Zurück zur Übersicht

 

Workshop: The true cost of coal

Do. 6.7. – 16-18h

Info: Das Beehive Collective, ein Künstler*innen- Netzwerk aus den USA, zeigt anhand eines 5×2,50Meter großen Mosaikposters auf eindrückliche Weise die Entstehung der Kohle, ihre Gewinnung und deren Folgen, sowie den vielfältigen Widerstand und gelebte Alternativen. Aber das Banner thematisiert nicht nur Kohle: Die „Bees“ verbinden in ihrer Arbeit so unterschiedliche Themen wie extreme Rohstoffförderung, Wachstumskritik, Ernährung und Landwirtschaft, indigene Rechte, Kolonialismus gestern und heute.

Das Ziel des Beehive Collective: Die Basisbewegungen „fremdbestäuben“, sie zu stärken und vernetzen, die weltpolitisch komplexen Themen herunter zu brechen, aktuelle Ereignisse verständlich machen sowie Protest mobilisieren und befeuern. Die Kunstwerke bauen auf den oft ungehörten Stimmen der am stärksten betroffenen Gemeinschaften auf. Diese Geschichten übersetzen sie in weltweit verständliche, fabelartig gestaltete Tiermotive, die sie als Open Source-Bildungsmaterialien verbreiten, um Einzelpersonen und Gruppen zu befähigen, sich gemeinsam weiterzubilden und voneinander zu lernen. Wir arbeiten seit 4 Jahren hier in Deutschland intensiv mit dem Banner und übertragen die Geschichten aus den Appalachen und dem dort statt findenden Mountain Top Removal (Bergspitzensprengungen) auf die deutsche Kohleförderung, ihre Folgen sowie den Widerstand/die Proteste hier in Deutschland.
Zurück zur Übersicht

 

Vortrag zu Erdgas und Widerstand gegen Gaskraftwerke

Do. 6.7. – 16-18h // Iinput: Gastivists

Info: Warum Gas schlecht ist, Bericht über bestehende und geplante Kraftwerke und den Widerstand dagegen.
Zurück zur Übersicht

 

Abschlussabend: Gemeinsamer Ausklang der G20 Proteste mit Musik.

Sa. 8.7. -19h (open end)

Info: Wir lassen die G20-Proteste gemeinsam ausklingen und schreiten voran: Protestinitiativen und Kampagnen stellen ihre Planungen für die kommende Zeit vor. Mit Musik und Getränken.
Zurück zur Übersicht

 

 

Advertisements